wenn Du zu den Sternen siehst

Morgennebel, Vogelgezwitscher, Konzerte gar, Tage beginnen in ihrem neuen Rhythmus, früh am Morgen die Welt erwacht zum Leben... Sommersonne, Kinderlachen, kunterbunte Strassen, quirlig und doch weniger chaotisch, angetrieben... wandelnd durch die Strassen, entlang der Flüsse und Seen, am Hafen eine Möwe schreit im weiten Flug, oder ist's doch ein Lachen von hochoben... vom blauen Himmel herab die Sonne blickt, Lämmerwölkchen und Cirren wechseln sich ab, jede hat ihre eigene Stund', erzählt von längst vergangenen Zeiten, als Du und ich noch Kinder waren, eben jene Kinder mit den lachenden und feixenden Augen, unbeschwert durch's Leben tanzten, nichtsahnend was das Leben bereit halten mag, was sich ändert, was bleibt... doch sind Du und ich noch immer eben jene Kinder von damals, nur um Erfahrungen und Erlebnisse und Abenteuer reicher... mitnichten erwachsen geworden, wenn wir nur wollen... die Welt mit Kinderaugen sehen, im Hier und Jetzt... nicht nur reflektierend was gestern und blickend nach vorn auf das was ist, sein könnte... im Rausch der Zeit einfach den Klangteppichen von heut, eben in dieser Sekunde lauschen, Fragen was die Zukunft vielleicht bringt nicht hier erörtern wollen... den Blick öffnen, wahrnehmen die kleinen Dinge des Glücks, das Lächeln im Vorübergehen, Libellen tanzend im Flug zu Zweit über dem Wasser ums Eck vom Haus, das Rotkehlchen im Garten, Eichelhäher mitten in der Stadt, eine Hand die die andere hält... 

Meeresrauschen, oder doch nur der Wind im Geäst, in seiner ganz eigenen Melodie, erzählt von Weisen unserer Zeit, voriger Zeiten, Traditionen im Gepäck, immer reicher werdend mit jedem Atemzug... abendliches Dämmerlicht fällt durch Grün auf den Boden zu Deinen Füßen, will sich den ganz eigenen Weg bahnen an diesem Tage, bündelt Kraft ausdrucksstark in spielenden Mustern.. mal bricht es an Tropfen kühlen Nass, mal scheint es alles zu durchdringen, zeigt Adern, Muster, die uns allüberall zu begleiten, zu umgeben scheinen... allgegenwärtig, kaum im Rausch der Zeit wahrgenommen... färbt grün in grün und doch auch wieder nicht... wandelt sich in jenes magische Licht, in der Zeit wo beide Welten aufeinder zu treffen scheinen, sich vereinigen und doch für sich bleiben nebeneinander und ergänzend, sich selbst stets treu und eigen und doch verbindend, ergänzend, zusammen ergeben sie ein Ganzes... spinnen Träume in ihr Geflecht... Wünsche, Sehnsüchte, nehmen Dich auf, immer und ohne jedwede Frage nach warum weshalb...

Nacht bricht herein, erst ganz langsam und vorsichtig, orientierend suchend... und dann ist sie da... mit ihrem Sternenhimmel, mystischen Wahrheiten in sich bergend... Dich und mich im samtnen Sternenmantel aufnehmend... Wünsche, Gedanken, Lieder widerspiegelnd, zusammenführend, nährend... Erinnerungen längst vergangener Zeiten... Wünsche des Glücks der Zukunft... jedes mit Klängen und Melodien... ist's Dur oder Moll, ist's hier oder dort... eine eigene Melodie entwickeln, Augenblicke farbenfroh und nimmersatt, Momente wundersam und nicht vorherzusehen, die Zeit scheint innezuhalten, tief einzuatmen... zu vergegenwärtigen, Dich zu fragen, Dir Weggabelungen aufzuzeigen... bevor der neue Morgen heranbricht und aus Morgennebel feengleiche Figuren neue Lieder anstimmen...

22.7.13 20:19

Letzte Einträge: Lieder schneeflockengleich, neue Welten, gleich geht's los, Sommer, Träume & Zauber, Permakultur - im TV

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